
Am Tag ihrer Hochzeit erwischt die Schweineschlächterin Karoline Huber ihren Verlobten in flagranti mit ihrer Stiefschwester. Um ihre Würde zu wahren und in diesem vornehmen Haus zu überleben, heiratet sie auf der Stelle den Totenschein des Generals. Alle lachen über die verrückte Schlachtertochter – wetteifert sie etwa mit einer Leiche? Doch plötzlich erwacht der General von den Toten, und sie wird zu seiner einzigen Lieblinge auf Händen getragen. Karoline rechnet schneller als die legitimen Enkelsöhne, reitet und schießt treffsicherer als die verwöhnten Söhne. Nach innen kann sie klug gegen die Schwägerin und die Stiefschwester intrigieren, um die Haushaltsführung zu übernehmen; nach außen kann sie ihrem Gemahl bei der Aufklärung von Fällen helfen und den Hof auf den Kopf stellen. Von der verstoßenen Tochter zur Herrin des Hauses – auf diesem Weg wächst sie mit jedem Schritt an Anmut, und mit jedem Schritt an Macht.