
Hanna Brenner und Clara Jansen sind gleichzeitig in einem Brand eingeschlossen. Lukas Zimmermann, der herausragende Leitende Chirurg des örtlichen Krankenhauses, entscheidet sich dafür, zuerst Clara Jansen zu retten. Nachdem beide ins Krankenhaus gebracht wurden, erweist sich Hannas Zustand als hochkomplex; nur Lukas Zimmermann vermag eine so schwierige Operation durchzuführen. Wegen einer Informationslücke weiß er jedoch nicht, dass die kritische Patientin Hanna ist. Wieder und wieder versucht er, sich nach ihr zu erkundigen, doch Claras intrigantes Verhalten zerstört jeden seiner Annäherungsversuche. Schließlich findet Johanna Wolf Lukas und teilt ihm mit, „die Frau“ sei nicht mehr da. Lukas versteht dies fälschlicherweise als Hinweis auf einen Fehlabort – Hanna hatte sein Kind verloren – und verpasst erneut die Wahrheit über ihren Tod. Als er einen Kollegen nach dem Baby befragt, schleppt sich Clara Jansen aus ihrem Zimmer; Lukas trägt sie zurück. Durch ihre Manipulation glaubt er nun, Hanna habe das Kind absichtlich abgetrieben und wolle die Scheidung. Er kauft Blumen und wartet darauf, dass sie nach Hause kommt – für Hanna der Beginn eines Gesprächs, das sie drei Jahre lang ersehnt hatte, doch es ist zu spät. Immer wieder öffnet und schließt Lukas sein Telefon; endlich klingelt es: die Station meldet, Clara bestehe auf Entlassung. Dort trifft er Johanna Wolf, die ihm einen letzten Blick auf Hanna gewährt. Die Schwestern am Stationswagen sprechen über Claras durchsichtige Intrigen – für alle offensichtlich, nur Lukas sieht es nicht. Er bringt Clara nach Hause und findet leere Kühlschränke sowie eine defekte Lampe. Fürsorglich deckt er ihren Vorrat wieder auf und repariert das Licht – Dinge, die er niemals für Hanna getan hatte; selbst als sie vor Magenschmerzen kaum atmen konnte, weigerte er sich, Medikamente zu holen. Inzwischen beginnt Hannas Beerdigung, der Sarg wird geschlossen. Lukas sitzt in seinem Büro, bemerkt plötzlich, dass Hanna seit drei Tagen nicht